POKA YOKE / FMEA

Prüfmethoden, Auslösemechanismen, Regulierungsmechanismen des Poka Yoke Systems; Vorgehensweise einer Prozess-FMEA

 

Seminarziele

Kein Mensch ist in der Lage unbeabsichtigte Fehler vollständig zu vermeiden.

Poka Yoke soll verhindern, dass aus Arbeitsfehlern fehlerhafte Produkte werden.

Der Grundgedanke der Fehler-Möglichkeits-Einfluss-Analyse (FMEA) liegt in der Idee, die möglichen Fehler frühzeitig zu erkennen. Können die Seminarabsolventen Fehler erkennen und bewerten, erfolgt im Allgemeinen eine Konstruktionsänderung, um den Fehler zukünftig zu vermeiden.

 

Seminarinhalt

Der Ausdruck Poka Yoke bezeichnet in diesem Kontext ein aus mehreren Elementen bestehendes Prinzip, welches technische Vorkehrungen und Einrichtungen

  • zur Vermeidung von Fehlhandlungen, bzw.
  • zur Fehlervermeidung, bzw.
  • zur sofortigen Fehleraufdeckung umfasst.

Es ist dabei besonders auf die unbeabsichtigten Fehler ausgerichtet, die den Menschen bei ihrer Mitwirkung innerhalb von Fertigungsprozessen unterlaufen können und soll verhindern, dass aus einer unkorrekten Handlung Fehler am Produkt entstehen.

Die Prüfmethode beschreibt den Ort und die Zeit, der Fehler- oder Ursachenidentifikation. Als Eingangsinformation dient die Auslösefunktion. (Wann und wo wird der Fehler entdeckt?)
Die Auslösefunktion beschreibt das Merkmal, das der Prüfmethode zu Grunde liegt. (Was ist der Fehler?)
Die Regulierfunktion beschreibt die Reaktion des Systems aufgrund des Fehlers

oder der Fehlhandlung. (Wie wird die Fehlerfolge unterbrochen?)

Die FMEA ist eine teamorientierte Analyse, die dazu dient, potenzielle Fehlerquellen in Produkten oder Prozessen zu finden, deren Bedeutung zu erkennen und diese zu bewerten, um daraufhin bei Bedarf geeignete Präventivmaßnahmen zur deren Entdeckung bzw. Vermeidung abzuleiten.

 

Zielgruppe

  • Führungskräfte und Mitarbeiter aus der Produkt- und Prozessqualitätssicherung
  • Führungskräfte aus technischen und administrativen Industrial Engineering Bereichen
  • Mitarbeiter /-innen, die mit Performanceverbesserungs- bzw. Veränderungsprozessen und –projekten betraut sind