Kundenorientiertes Fließprinzip

 

Alles fließt ...

und hängt voneinander ab

 

Im Fokus der Methode „Fließprinzip“ steht die Herstellung eines Produktes:

  • in minimaler Fertigungszeit
  • mit geringstmöglichem Kostenaufwand
  • ohne Lagerbestände im Produktionsprozess
  • mit geringer Kapitalbindung an unfertigen Erzeugnissen
  • mit höherer Arbeitsproduktivität
  • in anforderungsgerechter Qualität (Null-Fehler)

Prinzipdarstellung zu One-Piece-FlowPrinzipdarstellung zu One-Piece-Flow 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziel und Aufgabe:

Das grundlegende Ziel der kundenorientierten Fließfertigung besteht darin, ein Produkt

in anforderungsgerechter Qualität mit Hilfe eines Fließprozesses herzustellen.

 

Definition:

„Die Technologie der Fließfertigung ist eine leistungsfähige und kundenorientierte Produktionsmethode. Im Mittelpunkt steht ein Fließprozess, in dem Bearbeitungsschritte ohne Wertschöpfung beseitigt oder minimiert werden. Die Erzeugung von Qualität auf der Ebene der Maschine und des Produktionsarbeiters rückt in den Vordergrund.“

Quelle: John R. Constanza, JIT Institute of Technology

 

Wesentliche Inhalte und Schwerpunkte:

  • Flexibilität: Schwankungen im zu fertigenden Produktionsvolumen bzw. im Mitarbeitereinsatz sind durch bestehende Regeln „nach oben“ und „nach unten“ beherrschbar.
  • Bedarfsgesteuerter Abruf: Material wird erst bei anstehendem Bedarf abgerufen, und zwar von der Stelle, die es benötigt (= Zug-Prinzip).
  • Null-Fehler-Produktion: Es werden nur fehlerfreie Teile bzw. Baugruppen von einem Arbeitsprozess zum nächsten weitergegeben.

Das Fließprinzip beruht auf einem zugorientierten Abrufprozess, der am Ende einer Produktion ansetzt, d.h. dort, wo das Endprodukt gefertigt wird.

Der letzte Arbeitsprozess „zieht“ Teile oder Baugruppen aus dem vorangegangenen Arbeitsprozess und zwar durch den gesamten Produktionsweg bis zur Systemgrenze. (= Zugsteuerung).